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Wohlbefinden & Prävention

Gewebsazidose und Fibromyalgie: die Verbindung, die wenige kennen

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Gewebsazidose und Fibromyalgie: die Verbindung, die wenige kennen
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Unter den weniger bekannten, aber relevanten Faktoren bei Fibromyalgie ist die Gewebsazidose, also die Ansammlung von sauren Substanzen im Raum, der die Zellen umgibt, genannt extrazelluläre Matrix. Diese oft von der traditionellen Medizin vernachlässigte Umgebung spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit aller Gewebe.

Was ist die extrazelluläre Matrix

Die extrazelluläre Matrix ist der Raum, in dem die Zellen leben, sich ernähren, kommunizieren und die Abfallprodukte ihres Stoffwechsels abgeben. Es ist ein wahres inneres Meer, dessen chemische Zusammensetzung das Zellfunktionieren tiefgreifend beeinflusst. Wenn diese Umgebung sich ansäuert, leiden die Zellen.

Wie die Azidose die Fibromyalgie nährt

Die Ansammlung von Säuren in der extrazellulären Matrix erzeugt eine Kaskade negativer Effekte, die überraschend an die Symptome der Fibromyalgie erinnern:

  • Mehr oder weniger verbreitete Schmerzen
  • Tiefe Müdigkeit, manchmal Erschöpfung
  • Verminderte Belastbarkeit
  • Reizbarkeit und Nervosität
  • Abnahme der Stimmung
  • Mentale Verwirrung und Gedächtnisverlust
  • Muskelkrämpfe und Steifheit
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsprobleme und Blähungen

Diese Überlappung zwischen den Symptomen der Azidose und den Symptomen der Fibromyalgie ist kein Zufall: Die beiden Zustände gehen Hand in Hand.

Der Teufelskreis

Die Gewebsazidose stimuliert die Nervenenden in der Matrix, aktiviert Schmerz- und Entzündungssignale. Dieser ständige Reiz trägt zur Sensibilisierung des Nervensystems bei, was wiederum die Funktion des vegetativen Nervensystems beeinträchtigt, den Abfluss der Gewebe verschlechtert und eine weitere Ansammlung von Säuren begünstigt. So entsteht ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen ist, wenn nicht auf mehreren Fronten gleichzeitig gehandelt wird.

Die Ursachen der Versauerung

Verschiedene Faktoren tragen zur Azidose der Matrix bei:

  • Unausgewogene Ernährung: Überschuss an tierischen Proteinen, raffinierten Zuckern, Alkohol, Kaffee
  • Sitzende Lebensweise: Bewegung fördert den Abfluss der Gewebe
  • Chronischer Stress: verändert den Stoffwechsel und produziert Säuren
  • Flache Atmung: reduziert die Eliminierung von Kohlendioxid
  • Dehydration: Wasser ist entscheidend, um Säuren zu verdünnen und abzuleiten

Was kann man tun

Die Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts der extrazellulären Matrix ist ein grundlegender Schritt im Heilungsprozess von Fibromyalgie. Eine basenbildende Ernährung, angemessene Hydration, bewusstes Atmen und sanfte Bewegung sind die Säulen eines Ansatzes, der darauf abzielt, den Geweben eine gesundheitskompatible Umgebung zurückzugeben.

Quellen & wissenschaftliche Referenzen (5)

Die medizinischen und gesundheitsbezogenen Informationen auf dieser Website basieren auf den folgenden autoritativen Quellen:

  1. OMS - Health topics
  2. Ministero della Salute - Prevenzione
  3. ISS - EpiCentro
  4. Humanitas - Prevenzione
  5. Mayo Clinic - Healthy Lifestyle

Kommentare 3

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G
Giovanna Farina
Argomento poco conosciuto ma importantissimo. Il legame tra acidosi tessutale e fibromialgia apre prospettive terapeutiche interessanti, soprattutto per quanto riguarda l'alimentazione alcalinizzante come supporto al trattamento convenzionale.
S
Stefano Bruno
L'acidosi tessutale è un argomento che merita più attenzione dalla comunità scientifica. I lavori del professor Grieco su questo tema sono tra i più interessanti che abbia letto. Spero che vengano condotti studi clinici più ampi per validare ulteriormente questa connessione.
R
Roberta Santoro
Ho approfondito il tema dell'acidosi tessutale dopo la diagnosi di fibromialgia. Da quando ho modificato l'alimentazione in senso alcalinizzante e integro con magnesio alcalino, ho notato una riduzione significativa dei dolori muscolari diffusi. Servono più studi su questo legame.